Kulturführer Berlin

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Königin-Luise-Gedächtnis-Kirche

Gustav-M√ľller-Platz
10829 Berlin
Tel.: 7 81 25 80
Fax: 7 84 43 06
Kontakt: Pfarrer Knut Henke
koenigin-luise-und-silas-kg@t-online.de
www.schoeneberg-evangelisch.de

Am 23. Dezember 1910 wurde der Grundstein f√ľr die evangelische Kirche gelegt. Das Datum wurde bewusst gew√§hlt, es war der 117. Jahrestag des Einzuges der Prinzessin Luise von Mecklenburg - Strelitz aus Sch√∂neberg, die als Namenspatronin fungierte. Der "Saalbau" der Kirche erstreckte sich √ľber 15 Monate. In den zwanziger Jahren beschloss man die rund 700 Gemeindemitglieder, die im 1. Weltkrieg gefallen waren, im Kirchenraum zu ehren. 1923 wurden "Namensb√§nder" von einem Kunstmaler f√ľr die Pfeiler angefertigt und angebracht. W√§hrend des zweiten Weltkrieges im Jahr 1943 wurde durch einen Bombenangriff und einer Luftmine das Dach und die Fenster der Kirche fast v√∂llig zerst√∂rt. Mitte 1944 drang Feuchtigkeit in die Kirche und begann den Bewurf der Kuppel mitsamt Malerei zu zerst√∂ren, nach Kriegsende war die Wiederbenutzung nicht gleich m√∂glich, weil die Russen das Geb√§ude noch bis Sommer 1945 als Pferdestall nutzten. In den Jahren 1961 - 1962 wurde eine gr√ľndliche Renovierung vorgenommen, die den Charakter des Kircheninnern erheblich ver√§nderte, 5 Jahre sp√§ter kam eine neue Orgel hinzu. Die vorerst letzte Umgestaltung des Kircheninneren wurde 1979 durchgef√ľhrt. Sie steht heute unter Denkmalschutz.

Verkehrsanbindung: Bus 187

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